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Van Volxem


Mosel-SAAR-Ruwer

Was genau macht das Saartal für den Weinbau so besonders? Es sind die besonderen Lagen, die Böden, die Mikroklimatik. Die Lagen der Saar sind fast zu Gänze Steillagen, der Großteil hiervon mit Südhang, was bedeutet, dass die Reben perfekte Sonneneinstrahlung genießen, in den kühlen Nächten vom Fluss gewärmt werden und die Durchlüftung der Reben ganz natürlich nahezu perfekt ist. Devonische Schieferböden speichern zusätzlich Wärme und geben dem Wein Präzision und Mineralität. Da wir uns hier noch relativ weit nördlich befinden, sorgt die doch eher kühl anmutende Durchschnittstemperatur für eine späte physiologische Reife der Trauben, was eine natürlich harmonische Balance zwischen Frucht und Säure schafft.
Warum also nimmt man Weingütern dieser Region teilweise die Herkunftsbezeichnung?
Angeblich sei dies der Wunsch der Winzer gewesen – aller Winzer? Nein, zwei kleine Täler mit ausgezeichneten Einzellagen an Nebenflüssen gelegen, eben Saar und Ruwer, waren wohl nicht dafür. Fragt man Winzer-Legenden wie zum Beispiel Egon Müller-Scharzhof (Saar, Wiltingen) oder die Verantwortlichen bei Maximin Grünhaus von Schubert (Ruwer, Mertesdorf), hätte man den Schritt zur Generalisierung „Mosel“ lieber andersherum gehabt.
Eine Differenzierung zwischen Mosel, Saar und Ruwer in Gänze, so dass sich Weingüter klar zuordnen können. Dies aber überfordere die Endverbraucher, so viele Moselwinzer, die sich seit dem mit weiteren Topweingütern im Anbaugebiet schmücken können.
Eines dieser Topweingüter ist das Weingut Van Volxem, seines Zeichens ansässig in Wiltingen an der Saar. Dass man bei Van Volxem dem Ruf der Saar folgt wird deutlich, wenn man sich diverse Auszüge der Weingutsgeschichte zu Gemüte führt. Hier wird immer wieder auf die glorreichen Jahre zum Ende des 19. Jahrhunderts der Saarweine hingewiesen, die einzigartige Stilistik und die großartigen mikroklimatischen Gegebenheiten in den Fokus gerückt. Wie oft die Mosel erwähnt wird? Man ahnt es schon…Erwähnt wird, dass trotz des kleinen Flächenanteils von nur 10% tatsächlich die Hälfte der früher in Trier versteigerten, besten „Moselweine“ von der Saar stammte.
 
Das Topweingut Van Volxem
Die Historie des Weinguts Van Volxem reicht zurück bis ins römische Reich. Bereits damals wurden die Lagen der Saar angelegt und zählen heute zu den ältesten Schiefersteillagen der Welt. Im 11. Jahrhundert gab es an der Saar eine Renaissance und die hochwertigen Lagen wurden bis zum 17. Jahrhundert von Jesuitenmönchen rekultiviert und bewirtschaftet. Das Weingut, damals noch Klosterweingut, kam Ende des 19. Jahrhunderts in den Besitz von Gustav  Van Volxem. Ab diesem Moment Familienweingut, wanderte der Besitz im Jahre 2000 nach vier Generationen über zu Roman Niewodniczanski. Qualitätsbesessen und von strikter Nachhaltigkeit getrieben, wird seit dem bei Van Volxem das ertragsreduzierte Traubengut ausschließlich von Hand gelesen, aufwendig selektioniert, spontan mit kellereigenen Hefen vergoren und gänzlich ohne Schönungsmittel gefüllt.


Aber bei der naturnahen Bewirtschaftung hört es mit Nachhaltigkeit nicht auf: das neue, aufwendig entwickelte Weingut erlaubt es, Lesegut und Wein ohne jegliche Pumpvorgänge via Schwerkraft durch die einzelnen Schritte zu transportieren. Die Wärmegewinnung geschieht mit Hackschnitzeln, die direkt vom Weingut  sowie von ansässigen Sägewerken kommen. Die dezent auf dem Hauptdach integrierte Photovoltaikanlage besorgt die Eigenstromgewinnung, mit der zum Beispiel Gäste ihre Elektroautos kostenlos laden können. Das gewonnene Regenwasser speist einen nahegelegenen Teich mit naturnaher Bepflanzung. So bringt man alle Aspekte in ein ökologisches Gleichgewicht.


Die traditionelle Arbeit in Weinberg und Keller zeigt deutlich die Verbindung zu Historischem bei Van Volxem. So wundert es nicht, dass auch Rekultivierung ein Thema ist. Hier haben sich Roman Niewodniczanski und Markus Molitor (vom gleichnamigen Weingut) zusammengetan und ein Projekt zur Wiederbelebung einer der historischsten Einzellagen der Saar zu Beginnen: dem Ockfener Geisberg. Zur Blütezeit der Saarweine erzielten die Spitzengewächse dieser exzeptionellen Lage die zweithöchsten Preise. Doch mit dem Rückgang der Nachfrage von Moselweinen in den 70ern gerit die Lage in Vergessenheit, die Bewirtschaftung der extremen Steillagen war zu mühselig für den vermeintlich geringen Ertrag.


Manchmal gibt es Chancen, die sich Pionieren bieten. So kam es, dass Roman Niewodniczanski einen 1964er Ockfener Geisberg ins Glas bekam und auf Anhieb begeistert von dessen Präsenz trotz des hohen Alters war. Auf 12 Hektar wurde 2016 mit Neupflanzungen begonnen um diese legendäre Große Lage zurück zu erschließen und für künftige Generationen zu erhalten. Aber wenn sich jemand mit der Bewirtschaftung von alten Lagen oder alten Rebbeständen auskennt, dann Van Volxem. Der Wiltinger Gottesfuß kann nämlich mit Reben von 130 Jahren Alter aufwarten.
 
Die Weine Van Volxems aus unserem Sortiment:
Der Stil der Weine Van Volxems ist von der Basis bis zur Spitze klar definiert. Alle Weine weisen eine hohe Langlebigkeit auf, sind gut strukturiert und zeigen immer eine präsente Frucht. Die Weine sollen Spaß machen, als Solist oder Speisebegleitung, ob jung oder gereift. Frucht und Säure im harmonischen Zusammenspiel Dank hoher physiologischer Reife, ausgeprägte Mineralität Dank der steilen Schieferlagen. So reicht die Range vom einfachen, klaren Spaßmacher bis zum komplexen Langstreckenläufer, je nach Gelegenheit und Gusto.

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